(030) 94 87 14 10 mail@steltzer-kanzlei.de

Kanzlei
Pariser Str. 3
10719 Berlin

(030) 94871410

Mit Scheidungsmediation gemeinsam getrennte Wege gehen!

Es gibt immer einen Weg – und wenn die Differenzen noch so groß sind.

Als Rechtsanwälte und zertifizierte Mediatoren mit Schwerpunkt auf dem Scheidungsrecht helfen wir Ihnen dabei, gemeinsam getrennte Wege zu gehen – rechtssicher und einvernehmlich.

Auch wenn Sie gerade Konflikte mit Ihrem Partner in Trennung haben. Das Mediationsverfahren kann dabei helfen, dass Sie eine für Sie beide faire Lösung finden. Dabei geht es zunächst darum, was Sie zufrieden machen würde. Erst im nächsten Schritt geht es dann darum, ob und wie die Regelung auch rechtlich möglich ist. Wir sind dafür da, das alles mit Ihnen zu klären.

 

Mit Hilfe der Scheidungsmediation findet ein Paar einen gemeinsamen Weg sich zu trennen. Dieser gemeinsame Weg ist für kein Paar derselbe, sondern so individuell wie Sie selbst. Nur eines wird immer verhindert: Jahrelange Auseinandersetzungen, unter denen alle leiden. Diesen Weg zu finden, ist das Ziel der Scheidungsmediation.

Die Scheidungsmediation ist keine Paartherapie, sondern ein Verfahren, um sich friedlich zu trennen.
Sie haben Probleme damit, vernünftig miteinander zu sprechen? Sie wollen sich nicht jahrelang um Unterhalt streiten? Sie wollen einen klaren Schnitt oder wegen der Kinder eine gemeinsame Zukunft trotz Trennung?

Egal wie unterschiedlich die Ziele der Partner und wie schmerzhaft das Ende einer Partnerschaft sein mag. Mit meiner Hilfe als Mediatorin können die meisten Trennungen einvernehmlich geregelt werden.

Finden Sie Ihren gemeinsamen Weg! Setzen Sie Ihren ersten Schritt und melden Sie sich bei uns! Gerne nehmen wir Kontakt mit Ihrem (Ex-)Partner auf.

Vorteile der Scheidungsmediation

  • Sie finden die für Sie passende Lösung für alle Ihre Themen selbst (Unterhalt, Vermögensausleich, Umgang usw.), anstatt Rechtsanwälte und Richter entscheiden und sich von dem Ergebnis überraschen zu lassen.
  • Die Mediation mit sich anschließender einvernehmlicher Scheidung ist meist deutlich kostengünstiger als die streitige Scheidung.
  • Die erfolgreiche Mediation erzielt nachhaltige Erfolge und schafft in vielen Fällen dauerhaften Frieden.
  • Die Mediation ermöglicht es, sich in Ruhe über alle Fragen der Trennung zu unterhalten, ohne den Druck von ungeduldigen Richtern oder Rechtsanwälten.
u
  • Was ist Mediation?
  • Warum Mediation?
  • Welche Themen sind Gegenstand?
  • Welche Vorteile hat das Verfahren?
  • Was steht am Ende?
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Was ist Mediation?

Das Mediationsverfahren ist ein Verfahren zur Streitbeilegung. Die Mediation hat einen festen Ablauf. Der Mediator führt Sie beide durch das Verfahren. Die Sitzungen finden in der Regel gemeinsam statt, so dass jeder Beteiligte weiß, was besprochen wurde. Am Ende steht eine verbindliche Vereinbarung zwischen Ihnen beiden. Die Mediation bietet den Raum, Konflikte ganzheitlich zu betrachten, d.h. nicht nur rechtlich. Die Rechtslage spielt sogar eine untergeordnete Rolle. Viel wichtiger ist es, dass der Konflikt einvernehmlich gelöst werden kann. Grundlage dafür ist, dass beide Konfliktpartner die Lösung für gerecht halten. Ob ihnen rechtlich mehr, weniger oder etwas anderes zusteht, spielt eine geringe Rolle. Mit Hilfe eines Mediators entwickeln die Konfliktpartner die Lösung für ihre Konflikte außerdem selbst, anstatt sich zum Objekt eines Richterspruchs zu machen. Das bedeutet zwar zunächst mehr Mühe, als die Sache seinem Anwalt zu übergeben. Einvernehmliche Lösungen halten dafür länger und müssen selten vollstreckt werden. Werden Sie keine Partei eines Rechtsstreits, werden Sie Konfliktpartner bei der Lösung Ihrer Konflikte!

Um welche Themen geht es?

In der Mediation kann über alle Themen gesprochen werden, es gibt keine Themen- oder Denkverbote und keine Verspätungsregeln wie im Prozessrecht. Im Rahmen der Scheidungsmediation wird aber unter anderem zu folgende Themen häufig eine Einigung erzielt, die das streitige Scheidungsverfahren überflüssig macht:

  • der eigene Unterhalt (Trennungs-und Vorsorgeunterhalt, nachehelicher Unterhalt),
  • der Kindesunterhalt,
  • Eltern bleiben (Sorge- und Umgangsrecht),
  • Namensrecht,
  • die Ehewohnung bzw. Eigenheim,
  • die Hausrats- und Vermögensaufteilung,
  • die (Alters-)Vorsorge.

Einigung!

Am Ende einer erfolgreichen Scheidungsmediation steht eine sog. Abschlussvereinbarung (Trennungs- und Scheidungsfolgenvereinbarung) der Konfliktpartner. Sie können dann gemeinsam getrennte Wege gehen.

Ablauf der Scheidungsmediation

Nach der Terminvereinbarung kommen Sie zusammen mit Ihrem Ehegatten zu uns. Gemeinsam klären wir, ob das Mediationsverfahren das richtige Verfahren für Sie ist.

Das Mediationsverfahren besteht aus fünf Phasen. Das Verfahren endet mit einer verbindlichen Abschlussvereinbarung.

Die Anzahl der Sitzungen bis zur Abschlussvereinbarung ist sehr individuell. Letztlich ist entscheidend, wie schnell Sie die Lösung für Ihre Konfliktthemen finden. Die einzelne Sitzung dauert in der Regel 1,5 bis 2 Stunden und kann als Einzel-Mediation oder Co-Mediation (zwei verschiedengeschlechtliche Mediator*innen) stattfinden.

p

Phase 1

In der ersten Sitzung klären wir auch die Regeln, die Ihnen wichtig sind. Allgemeine Prinzipien des Mediationsverfahrens sind:

  • Freiwilligkeit: Alle Beteiligten des Verfahrens können das Verfahren jederzeit beenden.
  • Offenheit und Informiertheit: Informationen, die für die Konfliktlösung relevant sind, werden offengelegt. Wenn notwendig, werden Auskünfte eingeholt und Belege vorgelegt, um einen einheitlichen Informationsstand zu gewährleisten. Dies schafft die Basis für eine nachhaltige Einigung.
  • Vertraulichkeit: Sämtliche Informationen und Themen werden vertraulich behandelt. Der Mediator ist zur Verschwiegenheit verpflichtet und hat vor Gericht ein Zeugnisverweigerungsrecht.
  • Allparteilichkeit/Neutralität: Der Mediator nimmt die Interessen und Bedürfnisse der Konfliktpartner gleichermaßen wahr. Gleichzeitig bleibt er neutral, ergreift also nicht einseitig Partei.
q

Phase 2

Die eigentliche Mediation beginnt mit Phase 2. Jeder Partner benennt die für ihn wichtigen Themen und kann seine Sichtweise darlegen. Jeder darf sich Luft machen. Der Mediator achtet darauf, dass zivile Umgangsformen nicht allzu gröblich verletzt werden.

t

Phase 3

Phase 3 ist das Kernstück des Mediationsverfahrens. In ihr wenden wir uns den einzelnen Themen zu und klären, welche Bedürfnisse bzw. Interessen hinter den jeweiligen Positionen liegen. Die Position „überlass mir und den Kindern das Haus!“ kann z.B. das die Bedürfnisse zum Hintergrund haben, dass sich die Scheidung möglichst wenig auf die Kinder und ihr gewohntes Umfeld auswirken soll und Ängste vorhanden sind, keine Wohnung für sich selbst zu finden. Das wird in dieser Phase deutlich werden.

w

Phase 4

Phase 4 geht voraus, dass die Konfliktpartner sich besser verstehen gelernt haben und eine gewisse Entspannung eingetreten ist. Hieran kann sich in Phase 4 die Suche nach Lösungsoptionen anschließen. Die Optionen werden danach bewertet und es zeigt sich meistens auch hier schon, wie eine Lösung aussehen könnte. Es fällt den Teilnehmern der Mediation (Medianten) nun in aller Regel leichter, direkt und nicht über den Mediator miteinander zu sprechen.

i

Phase 5

Die gefundenen Lösung wird zu Papier gebracht. Bevor sie unterschrieben wird, kann hierüber mit Beratern gesprochen werden. Es wird also nichts „über das Knie gebrochen“. Die gefundene Lösung muss ggf. notariell beurkundet werden, um den gesetztlichen Formvorschriften zu entsprechen. Das hängt von ihrem Inhalt ab und ob bspw. Immobilien oder Geschäftsanteile übertragen werden sollen oder der Versorgungsausgleich als Scheidungsfolge ausgeschlossen werden soll.

Jetzt kostenfreies Orientierungsgespräch vereinbaren

Datenschutz

E-Mail-Versand

9 + 3 =

Google Maps

Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Google.
Mehr erfahren

Karte laden

Steltzer Rechtsanwälte + Mediatoren